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VORWORT

Die absolute Vorherrschaft des Ungegenständlichen ist vorbei. "In der Malerei gibt es keine Zeit", so formuliert Lüpertz, Maler, Professor und Kunstphilosoph seine Absage an bestimmte Stile und Modeerscheinungen. Auch Figuratives wird wieder anerkannt. Nach wie vor besonders spannend bleiben besonders die Übergänge zwischen Figurativem und Ungegenständlichem.

Anerkennung und Geltung beim Publikum und Kritikern sind wichtig für einen Künstler, aber es gibt auch Phasen, in denen er sich unabhängig von außen seiner selbst, seines konzeptionellen und handwerklichen Könnens vergewissern will. Dies gilt besonders für Zeichnungen. Vielfach haben Porträt- und Aktzeichnungen unmittelbare Individualität, und sie kennzeichnen auch den Ausbildungsweg eines Malers. Selbst als Durchgangsstationen können sie Werke von eigenem Rang sein.

Etwa seit der Hochrenaissance gilt Kunst besonders dann etwas, wenn sie als Avantgardekunst daherkommt. Wichtig sind natürlich die ästhetischen Reize, die Technik, die Stellung eines Werkes im Vergleich zu anderen oder kunsttheoretische Implikationen, aber das "Nochniedagewesene" eines Themas oder einer Technik ist beim Publikum übermächtig und stellt u.U. alle anderen Beurteilungskriterien in den Schatten.

"Das System Kunst ist vernetzt mit dem System Gesellschaft." Dies ist nicht neu. Ein Beispiel: Karl V war ein Reisekaiser. Das Ganzfigurbild, das Tizian von ihm gemalt hatte, wurde stets an die Orte vorausgeschickt, wo der Kaiser demnächst hinkam. Das Bild vertrat den Kaiser geradezu. Heute sind Kunstwerke keine Stellvertreter mehr, aber sie bleiben Statussymbole, sie sollen auf die Modernität, Innovationsfreude, Kenntnisreichtum, Geschmack usw. von denjenigen hinweisen, die sich mit ihnen schmücken.

Ein Auftritt im Onlineshop ist kein Auftritt im Schloß - ein bißchen mag manchmal das Ambiente fehlen. Aber das Internet bietet eine neue Möglichkeit, Kunstwerke außerhalb des üblichen Kunstbetriebs zugänglich zu machen. Diese neue Form von Öffentlichkeit wird immer mehr zur Kunstpraxis und eröffnet auch neue Darbie-tungsmöglichkeiten. Das Internet ist schnell, schneller, am schnellsten. Es gibt eine Tendenz, nur Wirkung, Erfolg und Effizienz gelten zu lassen. Dem widersetzt sich Kunst aber prinzipiell!! Sie entschleunigt.


NEHMEN SIE SICH DIE ZEIT UND FINDEN SIE SELBST HERAUS, WAS  FÜR SIE AN MEINEN WERKEN DAS TYPISCHE, VERTRAUTE UND NEUARTIGE IST !!

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Einige meiner Themen sind :

BeethovenSinfonien, Konzerte, Brettskulpturen und Reliefs, CutOuts, Köpfe und Porträts, GERMANIA, PuzzlePaintings, Arp